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<pre>Die sich zuletzt häufenden Fehlschläge dürften es dabei nicht leichter machen, bislang ungenutzte Energiereserven freizulegen; stattdessen sehen es die Wettfreunde als wahrscheinlich an, dass der müde Kopf die Leistungskurve eher noch ein Stückchen weiter nach unten zieht.  <p> So gehören die Wölfe nach den Siegen gegen Bochum und Hertha trotz allem zu den Gewinnern der frühen Saisonphase.  <p>  Also: Eine waschechte Standortbestimmung für die Wölfe. Hoffnung kann den Wolfsburgern dabei nicht zuletzt die Heimbilanz der Vorsaison machen. In 17 Heimspielen musste man lediglich drei Niederlagen hinnehmen. <p> Derweil der FC Bayern mit seinen Aktivitäten auf dem Transfermarkt ein paar neue Impulse zu setzen versucht, wird von den VW-Städtern aktuell somit vornehmlich auf Kontinuität gesetzt: Allenfalls ein Abgang des derzeit heftig von Inter Mailand umworbenen Perisic könnte in den kommenden Tagen noch dafür sorgen, dass im Vergleich zu der so stark bestrittenen Vorsaison von einer nennenswerten Veränderung berichtet werden muss. <p>  Am vergangenen Wochenende feierten die Niedersachsen in Nürnberg einen wichtigen 2:0-Auswärtserfolg und konnte damit eine jahrelange Durststrecke beenden:  </pre>


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<pre>In diesem einjährigen Bundesliga-Intermezzo haben die Braunschweiger keines der beiden Derbys gegen Wolfsburg verloren. Bei den „Wölfen“ blieben die „Löwen“ in der Hinrunde sogar mit 2:0 siegreich und die Rückrunden-Begegnung endete 1:1.  <p> Nur einmal schien sie ihnen zu entgleiten, als die Gäste aus der Hauptstadt acht Minuten nach dem Wiederanpfiff den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielt hatten. 13 Minuten dauerte das Aufbäumen der Alten Dame, ehe Elfmeter-Ass Max Kruse via Strafstoß den Sieg in trockene Tücher brachte.  <p>  Doch mit dem Bayern-Spiel will man sich in Augsburg nicht länger beschäftigen — der Fokus liegt auf der Dienstreise zum VfL Wolfsburg. Dort soll auch wieder Stürmer Alfred Finnbogason mit dabei sein. <p> Der Sieg hilft dabei, „Selbstbewusstsein zu haben, weil man gesehen hat, dass es geht. Jetzt können wir bis zum nächsten Spiel in Ruhe arbeiten“, glaubt auch Dennis Aogo, der erst im Sommer von Gelsenkirchen an den Neckar gewechselt war. <p>  Der souverän anmutende 2:0-Erfolg übertünchte dabei die erstaunliche Tatsache, dass der Heim-Dreier lange Zeit am seidenen Faden hing; insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde von den mutigen Bremern wiederholt am letztlich nicht fallen wollenden Ausgleichstreffer geschnuppert.  </pre> 


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<pre> Werder-Angreifer Max Kruse: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten unsere Möglichkeiten. Gegen eine Mannschaft wie Leipzig musst du dir die erstmal erarbeiten. Wir haben gezeigt, was wir für einen Fußball spielen wollen.“  <p> Wir Wettfreunde erwarten aufgrund dieser Statistiken bzw. der aktuellen Formkurven einen deutlichen Hoffenheim-Sieg.  <p>  Von den bisherigen 29 Bundesliga-Heimspielen gegen die 96er hat Bremen nur ein einziges verloren. Im März 2003 kassierte Werder ein 1:2 <p>  Thomas Müller ergänzte: „Köln hat sich nur aufs Verteidigen beschränkt. Nach dem 1:0 hat man gemerkt, dass wir nicht mehr die ganz großen Energiereserven haben.“ <p>  Ungeachtet dieser Schlüsselszene spricht es aber nicht für Schalke, dass die Partie bereits nach einer halben Stunde entschieden war. Entsprechend angestrengt muteten dann auch die Bemühungen vieler Spieler an, sich im Nachhinein trotzdem eine mutmachende Vorstellung zu attestieren.  </pre>


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<pre> Dummerweise hatte das anstehende Doppel in der Hinrunde allerdings gerade einmal für einen lausigen Punktgewinn gesorgt, der nach einer späten Niederlage im Weserstadion überdies auch nur der fahrlässigen Chancenverwertung der deutlich planvolleren Rheinhessen zu verdanken war.  <p> Vor allem in Anbetracht dessen, dass ein Tor gar nicht auf das Konto der der Wölfe geht (Eigentor Bremen) und zwei Treffer von dem am Knie verletzten und noch länger ausfallenden Danie Divadi erzielt wurden.   <p> Sage und schreibe 23 Gegentore musste die Zorniger-Elf in den ersten 10 Ligaspielen hinnehmen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der VfB im Schnitt 2,3 Treffer pro Spiel (!) kassiert. Ein Umstand, der nicht nur Spieler und Fans erregt, sondern zugleich den Headcoach zusehends in die Bredouille bringt. <p>  Auch hinter den Einsätzen von Jean-Philippe Gbamin und Kapitän Niko Bungert stehen vor der Reise nach Wolfsburg noch dicke Fragezeichen. Somit bleiben dem Trainer lediglich zwei gelernte Defensivkräfte im fixen Kader über.  <p> Mut sollte es den Bremern aber immerhin machen, dass zuletzt auch die Mannschaft von Julian Nagelsmann in der Fremde nur äußerst sparsam an Punkte kam. Vor der Winterpause musste sich das Team in Hamburg, Hannover und Dortmund gar in drei aufeinanderfolgende Niederlagen fügen.  </pre>


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<pre> In Anbetracht der ausbleibenden Resultate kann es nicht verwundern, dass man am Neckar mit der Entlassung von Tayfun Korkut schon frühzeitig die in derartigen Fällen üblichen Konsequenzen zog.  <p> Die jeweils zu bespielenden Gegner tragen dann das Übrige dazu bei, dass diese Konstellation auf den ersten Blick als eine denkbar komfortable Ausgangssituation erscheint — in der 3Runde bekommen es die Wölfe schließlich mit dem deutlich kleineren Fisch zu tun.  <p>  Da von den besagten sieben Vergleichen aber auch nur einer an die Gäste ging, dürfte die Statistik bei den Hoffenheimern nicht minder ungute Vorahnungen heraufbeschwören. <p>  Die „Wölfe“ zeigten sich in den Heimspielen vor allem in den ersten 45 Minuten äußerst stark — in sechs der bisherigen elf Heimspiele sicherten sich die Wolfsburger eine Pausenführung. Und nur zwei Mal lagen sie zur Halbzeit zurück.  <p> Hatte die Rückrunde für die Gastgeber etwa gleich mit einem 1:3-Rückschlag gegen Werder Bremen begonnen, rief kurz darauf das 0:3 gegen Donezk blankes Entsetzen hervor; in der Zwischenrunde der Europa League wurde 04 in der angestammten Arena nach Strich und Faden blamiert.  </pre>


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